Lebensreise  2009

Lebensreise


Zum Horizont treibt mich der Wind,
die Wolken weisen mir den Weg,
an dessen Rande ich mich schlafen leg,
um dort zu träumen wie ein Kind

Die Sterne leuchten mir in dunkler Nacht
dann wieder strahlt und lacht der Mond:
So sagt er mir, dass es sich lohnt
Und hab mich nochmals aufgewacht.

Mein Tatendrang schien grenzenlos
Dies hatte ich bis heut geglaubt
Doch fühl mich meiner Kraft beraubt
Und seh: für mich ist diese Welt zu groß

Ich bleibe hier, geh nicht mehr fort,
der Horizont war einst mein Ziel.
Ich wollte immer viel zuviel:
In mir allein liegt der gesuchte Ort






 


 
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