Pathos 2009 |
Pathos
die Meere würden über alle Ufer brechen, ein jeder Mensch den anderen niederstechen: es wär für mich noch nicht die größte Not.
Und drohte bald mir schon der frühe Tod, die Hölle tät sich auf vor meinen Füßen - und müsst’ ich fortan dort für meine Sünden büßen: auch dieses wäre nicht für mich die größte Not.
Dass irgendwann die Hoffnung mich verlässt, mein Herz sich so zu Stein zusammenpresst - das ist es was mir große Angst bereitet.
So wünsch ich mir zum Ende meines Lebens, dass ich erkenn: es war doch nichts vergebens, und dieses Wissen, heim mich in das Licht geleitet.
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