Es hauste einst ein grausam Ungeheuer
ganz tief in dieses Hauses dunklem Keller.
Die Mieter sterben heute wieder schneller.
Man sagt, es lebt noch immer im Gemäuer.
Auch ich zog ein hier in das Souterrain,
nicht ahnend welch ein Ungemach mir droht.
Ich litt vom ersten Tag an Atemnot
und spürte gleich: Dies ist nicht mein Terrain.
In Ruhe wollte ich Gedichte schreiben,
den ganzen Tag an meinem Schreibtisch bleiben,
doch Schwermut nahm sich meiner Seele an;
im Wein ertrank mein sonniges Gemüt,
bis heut auch meine Lebenslust verglüht
und ich den Bleistift nicht mehr halten kann.