Deine Mitte 2008



Die Nacht ruht schwül und heiß,
der Wind versteckt in Deinem Haar;
von Palmen tropft Dein süßer Schweiß,
als ich heut Nacht in Deiner Mitte war.

In Wolken eingehüllt Dein feuchter Leib,
der Mond umkreist Dich stündlich;
die Liebe ist Dein Zeitvertreib,
Dein Leben für mich unergründlich.

Die Sterne nähren sich an deiner Brust,
der Himmel atmet schwer;
die Sonne hat es immer schon gewusst
und taucht hinab ins rote Meer.

Und wenn in Deinem warmen Mund
die Welt beginnt sich aufzulösen,
dann öffnest Du den dunklen Grund,
um mich von meinem Feuer zu erlösen.

So dank ich Dir für diese Nacht -
der Wind entweicht nun Deinem Haar -
Du hast mich auch nicht ausgelacht
als ich heut Nacht in Deiner Mitte war.....

2008

 

 

 
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