Fremde Zimmer
Ich liege hier in einem fremden Zimmer,
die Wände grau und trostlos kahl.
Von nebenan ein schreckliches Gewimmer.
Ein Stuhl steht da- darauf ein Aal
und schaut mich an mit trüben Blick -
ganz fassungslos weich ich vor ihm zurück
Ein Schrank steht da, den ich mit einem Ruck zu öffnen suche
und mich bis heute noch für diese Unbesonnenheit verfluche.
Herausgeflogen kamen aus des Schrankes Finsternis
Vampire zahlreich, grässlich anzusehen, mit bösen tellergroßen Augen,
die gleich sich auf mich stürzen, um das Blut mir auszusaugen.
In Panik ich dem ersten dann den Kopf abbiss,
doch stürzte nun und wollt mich halten,
an einem Lampenschirm der von der Decke hing.
Oh Graus, was darin eingewickelt war...
ließ gleich das Blut in meinen Adern mir erkalten.
Ein Schlangenviech, gefährlich wohl wie Kobra King!
Mein Ende naht, das war mir klar!
Stürzt nun noch auf den Stuhl der mir im Wege stand,
wobei der Aal sich schmierigglatt um meine Beine wand.
Hinaus durchs Fenster sprang ich nun in finstre Nacht,
bin aber Wundersamerweise dann in meinem eigenen Bett erwacht.
Die Lehre die ich zog aus diesem nächtgen Abenteuer,
halt fest ich hier in einem Satz:
Meide immer fremde Betten und auch Zimmer -
dort leben Ungeheuer
und für Dich ist dort kein Platz!
Mumbai 2008