In Flammen stand die Welt vor seinen Kinderaugen
die Leichen in den Häuserschluchten blieben ungezählt.
Das Grauen hatte ihn sein Leben lang gequält,
und begann schon früh die kleine Kinderseele auszusaugen.
Den Vater, den ein Junge braucht, hat er im Krieg verloren,
um ihn herum nur Angst und gnadenloses Morden.
Auch ohne Mutterliebe ist er dann zum Mann geworden,
Gefühle jedoch, waren tief in seinem Herzen eingefroren.
In Flammen stand die Welt vor seines Sohnes Augen
dem er nicht geben konnte, was er selbst nicht kannte.
Das Feuer, das nun auch in dieser jungen Seele brannte,
konnte zum Sterben, doch auch zum Leben taugen.
Noch kämpft er mit der Feuersbrunst,
die ihm sein Leben zu ersticken drohte.
Das was in seines Vaters Leben noch als Höllenfeuer lohte,
verbrennt in ihm in seiner infernalen Kunst.
Ein mancher mag beim Lesen dieser Zeilen,
durch die Flammen seines eigenen Lebens eilen;
Sie sind gewidmet dieser einen Kraft,
die durch Zerstörung neues Leben schafft.
(und auch gewidmet einem guten Freund und Künstler)