In Blut gebadet seh ich diese Welt,
darin erschafft sich täglich alles neu.
Verachte dieses Leben - bleib ihm treu,
wohl weil das Licht sich vor das Dunkel stellt.
Das All, den Raum seh ich sich endlos dehnen,
die Zeit verloren in Unendlicheit.
In diesem Zauber wechseln Freud und Leid
und seh das Kleinste sich nach Größe sehnen.
Wo ist mein Platz in diesem großen Spiel?
Hier find ich keinen Anfang und kein Ziel,
verlier den Halt und werde aufgesogen,
von einer Kraft, die mich nun ganz umfängt -
die mich zu sich ins Herz des Lebens lenkt
und seh: ich habe mich nur selbst betrogenl.