Es ist die Nacht die ich herbeigesehnt
die dunkel mich umfängt, noch herbstlich kühl.
Ich fühl ein schaurig, wohliges Gefühl,
das sich in meinem ganzen Leib ausdehnt.
Ich habe mich dem Vollmond zugewandt,
der sanft das schwarze Himmelszelt erhellt;
und spüre eine Kraft die mich befällt -
sie wurd so oft mir schon von ihm gesandt.
Ein graues Fell bedeckt nun meinen Leib,
das Herz erfüllt von wilder Lust und Gier.
und recke meinen Kopf dem Mond entgegen.
Laut heulend wünsch ich mir, dass ich für immer bleib,
allein mit mir als grauer Wolf, als wildes Tier -
doch werd mich morgen wieder in mein warmes Bettchen legen.